Welche Yoga-Stile, welche anderen Disziplinen und Einflüsse prägen deinen Unterricht?
Ich unterrichte Anusara-Yoga, aus vollem Herzen und tiefer Freude. Dabei schwingt auch immer meine frühere Tätigkeit, die der Tänzerin und Tanzpädagogin im zeitgenössischen Tanz, mit. Dies ist sicher auch ein Grund warum ich mich intensiv mit Faszienyoga beschäftige und Asana Variationen in bewegter, springender, schwingender, Qualität einfließen lasse. Doch auch meine Liebe zur Anatomie mit Ausbildungen in Yogatherapie und Spiraldynamik sowie der Erik Franklin Methode bilden eine wichtige Basis in meinem Unterricht ..

Warum unterrichtest du Yoga?
Vielleicht sollte ich einfach sagen: „Das ist mein Ding.“ Oder yogischer ausgedrückt : mein „Dharma“. Es ist die Freude mit anderen Menschen in Bewegung und über die Bewegung in Verbindung zu kommen. Zu erleben wie Menschen in der Yogapraxis in ihren Atem finden, der Körper ins Fließen gerät ,die Energie steigt und die Augen strahlen. Dabei zu sein wenn ein Mensch bei sich ankommt , sich neu wahrnimmt, berührt mich tief.

Beschreibe jemandem, der noch nie Yoga praktiziert hat, deine Art, Yoga zu unterrichten.
Ich habe schon beschrieben das Yoga für mich eine sehr bewegte Art ist zu sich zu finden. Dabei kann der Fokus jedoch auch mal nur auf der bewussten Bewegung der Atmung liegen. Die Yogamatte der eigene Bewegungsraum im Außen. Die Achtsamkeit der eigene Bewegungsraum im Inneren. In diese Räume begleite ich die Schülerinnen und Schüler mit weitem Herzen und klarem Geist , heiße sie willkommen genau so wie sie sind.

Erinnerungen an Deine erste Yogastunde als Yoga-Lehrerin
Das Thema meiner ersten Stunde als Yogalehrerin ,noch in der Ausbildung, war „Stille“ . Mein Herz schlug vor Aufregung so laut und wild ,das ich fest überzeugt war alle würden es hören. Stille zu unterrichten wenn es in Dir tost und braust habt mich an den Rand meiner Atmung geführt und doch habe ich begriffen wie zwei gegensätzliche Pole sich bedingen.

Erinnerungen an Deine erste Yogastunde als Schülerin
„Lasst euer Herz funkeln“ das war der letzte Satz in meiner ersten Yogastunde als Schülerin der mich so tief berühret das ich wusste hier bist Du richtig, hier bist Du angekommen.

Dein Kraftort?
Der Wald. Der Geruch meiner Kindheit: der Geruch nach Holz in dem kleinen Ferienhaus in Dänemark in dem wir jeden Sommer Urlaub gemacht haben.

Mein Moment der Stille
Die erste Tasse Tee am Morgen.